Als 2. Lesung gab es beim Täuflinggottesdienst und bei der Taufe von Johanna Huber eine Geschichte:

Das Geheimnis glücklicher Kinder

Das Glück der Kinder liegt Eltern besonders am Herzen. Die Sehnsucht nach Glück und Geborgenheit ist eines der Motive für Eltern, das Kind zur Taufe zu bringen. So ist die Frage nach einem glücklichen Leben ein Thema, das gerade bei der Taufe einen guten Platz hat.

Ratsuchende Menschen kamen täglich zu dem alten Mönch, der sich oben im Kloster geduldig die Sorgen der Menschen anhörte. Seltsame Antworten gab er auf ihre Fragen und niemals einen konkreten Rat. Dennoch kamen sie immer wieder, manche von weit her.

"Was kann ich tun, dass mein Kind glücklich wird?" rief eine Mutter ihm zu. "Gibt es das Geheimnis glücklicher Kinder?", ergänzte ein Vater. Selten war die Unruhe so groß wie bei diesen Fragen. "Hört!", rief der Mönch, "hört das Klatschen meiner Hände!" Mit lautem Schall schlug er seine Handflächen zusammen. "Und nun", rief er, "nun hört das Klatschen dieser Hand!" Er hob eine Hand. Es bleib still, und alle lauschten gespannt.

"Wenn du ein Kind hast", flüsterte er in die Stille, "wird es glücklich werden; wenn du jedoch keines hast, wirst du es verlieren und Traurigkeit wird einziehen in dein Haus. Das ist das Geheimnis!" Leise wiederholte eine Frau diese Sätze, um zu verstehen: "Wenn ich ein Kind habe, wird es glücklich sein; wenn ich keines habe, werde ich es verlieren und Traurigkeit wird einziehen in mein Haus." 

Es dauerte eine Weile, bis eine Frau in die Stille sagte: "Als ich gestern mit meinem Kind auf dem Fußboden lag und wir gemeinsam träumten, spürte ich so intensiv wie selten, dass ich ein Kind habe; wir waren uns so nah."

 "Wenn wir gemeinsam den Sonnenuntergang betrachten", begann ein Vater, "wenn ich am Abend an seinem Bett sitze und wir auf den Tag zurückblicken", ergänzte ein zweiter, "wenn ich mit ihm lache oder wenn ich den Grund seiner Traurigkeit verstehe und es fest an mich drücke", fügte eine Mutter hinzu, "immer dann weiß ich, dass ich ein Kind habe".

"Immer dann", sagte ein Vater nachdenklich, "wenn ich keine Zeit habe, seine Erfolge mit ihm zu feiern, seine Sorgen zu hören, seine Begeisterung zu teilen, immer dann merke ich, dass mir mein Kind mehr und mehr verloren geht." Noch lange wurde an diesem Tag miteinander darüber geredet, was es bedeutet, ein Kind zu haben.

 
ZUR BESINNUNG (vom 17.11.2019)

 

Tu das Gute –

Aber frag nicht: Was bringt das?

  • Wenn du mit dieser Frage nur meinst,

was es dir bringt,

und du dich nicht fragst:

was bringt es dem andern?

 

Tu das Gute  –

Aber frag nicht, ob der Mensch, dem du hilfst,

wohl auch wert ist, dass du ihm hilfst;

denn sonst entwertest du das Gute, das du tust.

 

Tu das Gute  –

Aber nicht, damit alle sehen,

wie selbstlos du sein kannst.

  • Wie willst du denn selbstlos sein,

Wenn es dir so sehr um dich selbst geht?

 

Tu das Gute  –

Aber sag nicht: wie schade,

dass es  niemand bemerkt hat!

  • Ist Gott für dich niemand?

 

Tu das Gute  -

Aber tu es nicht, um gelobt zu werden.

  • Und wenn man dich lobt, dann sieh zu,

Dass in deinem Herzen

nicht das Unkraut des Stolzes aufgeht.

 
 
ZUM NACHDENKEN

FÜRBITTEN:

Für alle, die eine besondere Verantwortung tragen für das Wohl der Völker: die Regierenden, die Mächtigen in der Wirtschaft, die Meinungsmacher in den Massenmedien.

Fürbitten Sportlergottesdienst am  29.09.2019:

1.

Ein gutes Spiel gelingt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Hilf uns Sportlern, dieses Miteinander zu stärken und zu stützen.

Alle: Wir bitten dich erhöre uns.

2.

Jeder von uns hat verschiedene Talente und Stärken. Lass uns unsere Talente und Stärken erkennen, hilf uns, sie richtig einzusetzen. Dann kann in unserem Leben jeder bedeutungsvoll und wichtig sein.

Alle: Wir bitten dich erhöre uns.

3.

Auch wir Betreuer haben in den Sportvereinen wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben. Wir wollen besonders für Kinder ein positives Vorbild sein. Hilf uns, dass wir nicht blind vor lauter Ehrgeiz werden und dass wir bei dieser Aufgabe nicht auf unsere christlichen Werte wie Nächstenliebe, Respekt,  Menschlichkeit, … vergessen   

4.

Beim Sport will jeder gewinnen.  

Hilf uns, immer fair mit unseren Mannschaftskollegen und auch mit unseren Gegnern umzugehen. Hilf uns auch, dass wir nicht zu unerlaubten Mitteln greifen, die uns selbst oder unseren Sportkameraden schaden. Bei Misserfolgen wollen wir uns gegenseitig stützen.

Alle: Wir bitten dich erhöre uns.

5.

Im Verein erleben wir viele schöne Momente des Miteinanders. Wir können uns aufeinander verlassen und gemeinsam etwas erreichen. Wir können uns miteinander freuen, aber wenn es uns schlecht geht, gibt es immer Teamkollegen, die uns wieder aufbauen.

Stärke unseren Teamgeist und sei du immer in unserer Mitte, wenn es uns gutgeht und auch dann, wenn es uns schlecht geht.

Alle: Wir bitten dich erhöre uns.

6.

Wir bitten dich für alle Verstorbenen, für alle verstorbenen Sportler, die sich in unseren Sportvereinen stark engagiert haben: Wir vermissen euch - gib ihnen Frieden für die Ewigkeit, sei du für sie da.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns

 

Guter Gott, erhöre unsere Bitten und all die Sorgen und Ängste, die jeder einzelne dir anvertraut. Sei du die Mitte unserer Gemeinschaft.

ÜBER UNS

Kanzleistunden Pfarrer:

Samstag 9-11 Uhr in der Pfarrkanzlei Schönkirchen-Reyersdorf, Kirchenplatz 1

Keine  Anmeldung erforderlich!

ADRESSE
BESUCHER seit Dez. 2018

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Pfarrhof: Meierhofgasse 2

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